Die Geschichte des ÖKB Ortsverbandes St. Radegund
Nach dem Tod Obmann Karl Zierlers am 13. Jänner 1986 ging die
Vereinsführung auf Sepp Schöberl über. Mit der Anschaffung der neuen Vereinsfahne
in den Jahren 1992 und 1993 kam diese nach dem Ableben des langjährigen
Fahnenoffiziers Peter Leitner in neue, junge Hände, und zwar in jene des späteren
Obmannes Johann Klingbacher. Die Fahnenweihe selbst fand im Rahmen eines Bezirkstreffens
am 5. und 6. Juni 1993 statt, wobei sich um das Zustandekommen dieser Anschaffung
vor allem die zahlreichen Fahnenpatinnen sehr verdient gemacht hatten.
Johann Klingbacher wurde in der Folge auch anderweitig aktiv. 1994 organisierte er einen Volkstanzkurs, in dessen Rahmen auch hervorragende, bis heute bestehende Kontakte zur Katholischen Jugend hergestellt wurden. Gleichzeitig wurde damit der Grundstock für eine Volkstanzgruppe gelegt, die seitdem auch die Kameradschaftsbälle bereichert.
1995 wechselte die Obmannschaft auf Kurt Schmid und gleichzeitig erhielt
der Ortsverband nach Jahrzehnten der Unterbrechung mit Josef Feierl wieder
einen aktiven Protektor. Die Obmannschaft wechselte hingegen bereits im Jahr
1996 auf Johann Klingbacher, der mit seinem erneuerten Vortand sofort eine rege
und vielfältige Tätigkeit entfaltete. Neue Schussmeister wurden ausgebildet,
eine neue Trauerfahne angeschafft, im Sommer 1997 das neue Vereinsheim im
ehemaligen Raika-Gebäude bezogen.
Die Traditionsfahne aus dem Jahr 1925 wurde
1999 renoviert. Dazu kam die Pflege herzlicher Kontakte zu anderen Ortsverbänden
und vor allem zu den anderen Vereinen im Pfarrgebiet. Im Jahr 2000 begann der
Ortsverband mit seinen Aktivitäten rund im die schrittweise Sanierung der
einzelnen Quellfassungen entlang des Quellenweges. Hier machte sich neben den
Aktivitäten von Viktor Wagner, Helmut Gleis und Helmut Boschitsch senior
insbesondere das Können des heimischen Steinmetzmeisters Johann Klammler
bezahlt. Die Traditionen des Kameradschaftsballes, des Bezirksschießens. der Ausflüge,
des Frühschoppens, der Unterstützung von Menschen und Vereinigungen, denen es
unkompliziert zu helfen gilt, wurde um die alljährliche Teilnahme am Landeswandertag
erweitert. Im Jahr 2002 wurde dieser schließlich unter höchsten organisatorischen
Anforderungen vom OV St. Radegund ausgerichtet.
Durch das Hochwasser des Jahres 2002 wurde ein guter Kontakt zur Gemeinde und zum Ortsverband St. Radegund in Oberösterreich hergestellt, wo man ebenfalls rasch half.
Durch den Tod des beliebten Pfarrers Monsignore Josef Platzer, selbst Mitglied des Ortsverbandes, kam man 2004 in Form des Militärsuperiors Dechant Mag. Peter Weberhofer zu einem neuen Pfarrer, der sofort in einen intensiven, freundschaftlichen Kontakt mit dem Ortverband trat, dem er im erweiterten Vorstand auch angehört.
Am 26. Juni 2005 wurde das 140jährige Bestehen des ÖKB St. Radegund im Rahmen eines großen Jubiläumsfestes begangen und dazu eine eigene Festschrift aufgelegt.
Mit all diesen Aktivitäten gelang es besonders in den letzten Jahrzehnten, die vier Kernbereiche des ÖKB hervorragend abzudecken:
- Gelebte Kameradschaft
- Treue zur Heimat
- Kultur- und Brauchtumspflege sowie
- Unterstützung von Notwendigem.




